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Herkunft des Blutegel

Unsere Blutegel die wir im Handel vertreiben stammen aus zwei unterschiedlichen Quellen.
Wir vertreiben medizinische Naturblutegel (hirudo medicinalis); diese werden aus der Türkei importiert. Dort leben die Naturblutegel in Teichen und Seen innerhalb großer Naturschutzgebiete. In diesen Gebieten sind keine Menschen ansässig. Vom Exporteur der Blutegel wird bescheinigt, dass die Naturblutegel noch keinen Kontakt mit Menschen hatten. Bevor die Blutegel zum Versand an den Endkunden gelangen werden Sie noch 6 Monate zwischengehaltert.

Die zweite Art sind die medizinische Zuchtblutegel (ebenfalls hirudo medicinalis). Diese Blutegel werden in einem abgeschlossenen sumpfartigen Areal großgezüchtet.

Fortpflanzung des Blutegel

Damit sich der Blutegel Fortpflanzen kann, ist ein gleich bleibender Wasserstand notwendig. Als zu den Zwittern gehörender Wurm, befruchten sich die Blutegel meist gegenseitig. Die Befruchtung findet zwischen April bis Oktober (je nach Temperatur) statt. Der Blutegel legt seine bis zu 30 Eier in Kokons in die feuchte Ufererde ab, um sie vor dem Austrocknen zu schützen. Innerhalb von 6 Wochen schlüpfen aus den Eiern die jungen Blutegel die zu diesem Zeitpunkt ca. 16 mm lang sind. Zu therapeutischen Zwecken, können die Blutegel erst nach ca. 4 Jahren eingesetzt werden.

Bei optimaler Haltung kann der Blutegel bis zu 20 Jahre alt werden. Ausgewachsen hat der Blutegel eine Länge bis zu 20 cm und ein Gewicht von bis zu 3 g.

Ernährung des Blutegel

Der junge Blutegel ernährt sich vom Blut kleiner Wassertiere wie z.B. Frösche, Kröten oder Fische. Die Fortpflanzungsfähigkeit des Blutegels verbessert sich jedoch mit dem Blut von warmblütigen Tieren. Mit diesem Blut wird der Blutegel früher geschlechtsreif. Außerdem legt der Blutegel damit auch mehr Eier in seine Kokons.

Einmal auf der Haut des Wirtes (=Opfer) angekommen, sucht der Blutegel eine geeignete Stelle zum Beißen. Mit dem Vorderende sucht er dabei tastend nach der geeigneten Bisstelle. Der hintere Saugnapf wird dabei fixiert. Wenn er die richtige Bisstelle noch nicht gefunden hat, wiederholt sich der Vorgang indem der hintere Saugnapf gelöst wird und anschließend in eine neue Position gebracht wird. Wenn der Blutegel die optimale Stelle gefunden hat, hält er sich mit dem hinteren Saugnapf in der Nähe der Bisstelle fest und beginnt sich mit seinem dreistrahligem Kiefer in die Haut zu sägen. Der Biss ist zum Vergleichen mit einem Insektenstich und somit ausgesprochen schmerzarm. Bis heute konnte nicht nachgewiesen werden ob der Blutegel dabei ein lokal wirksames Anästhetikum verwendet. Während des Saugvorganges scheidet der Blutegel ein Sekret in die Wunde ab. Durch die unter anderem histaminähnliche Substanz werden die Blutgefässe erweitert. Erleichtert wird das Saugen des Blutegels durch das Hirudin, welches er aus seinen Speicheldrüsen in die Wunde absondert. Das Hirudin hält das Blut flüssig, indem es die Blutgerinnung verhindert. Weiters haben im Sekret vorhandenen Substanzen wie Calin, Hyaluronidase, Egline, Kollagenase, Apyrase, Destabilase und Piyavit eine gerinnungs und entzündungshemmende Wirkung.

Die Nahrungsaufnahme dauert ca. 30 Minuten. Dabei wird das Gewicht des  Blutegels um ein Vielfaches erhöht. Sobald er satt ist lässt der Blutegel von selbst los. Die Wunde selbst blutet noch einige Stunden nach. Dadurch wird der Blutverlust verdoppelt bis verdreifacht. Nach dem Saugvorgang ist der Blutegel erst nach einer Woche wieder zu schlängelnden Schwimmbewegungen fähig.

Der Blutegel selbst speichert das gesaugte Blut über Monate hinweg in seinem Magen und verdaut es innerhalb eines Zeitraumes von 1,5 Jahren. Das Blut wird innerhalb eines Zeitraumes von 5 bis 18 Monaten verdaut. Allerdings ist der Blutegel bereits nach einigen Monaten wieder saugwillig.

 

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